In Episode 13 stelle ich in einem Shortie wieder einmal ein Buch vor das ich besonders mag und Schätze. Trotzdem ich mich nicht so für Architektur an sich interessiere ist für mich als Kinogänger dieses Buch trotzdem sehr interessant, weil man hier eben mal sieht, was es und besonders wo es in Berlin überall Kinos gegeben hat.
Auf neuerdings.com gibt es jetzt ein schönes alterdings zur MiniDisc. Ich hatte nicht einmal gewusst das Sony da noch weitere produziert hatte ! Im letzten Jahr hätte ich ja was zu meinen guten alten MD- Walkman geschrieben. Tja, schön war die Zeit. Letztens hat es nun auch mein MD- Deck dahin gerafft. Es spielt nun keine MDs mehr ab. Ich muss mich mal bei EBay umschauen.
Ich hatte ja schon so manche Themen auf der Pfanne worüber ich schon lange mal bloggen wollte, aber mir dazu kein Text gelingen wollte oder eben Photos als Bildmaterial zu schwierig zum arrangieren waren. Ja, manchmal sagt ein Bild mehr als tausend Worte, aber meistens ist es doch eher so, das ein Bild eher zu wenig aussagt. Manche Dinge sind als Video vielleicht besser geeignet:
Schon klar. Meine Videos sind bisher eher Podcasts mit bewegten Bildern. Wird sich vielleicht mal ändern…
..vielleicht auch nicht.
Viele habe so Filme die sie gerne an oder vor Weihnachten schauen. Auch bei uns haben sie so ein paar Favoriten in die keine Familie Stardustlyricer angeschlichen. Es gab ja schon immer so ein paar Weihnachtsspecials im TV, die ich zu mindestens immer ganz gerne gesehen habe. So gab es früher immer Der Kleine Lord und Ist das leben nicht schön?
Aber auch immer wieder gerne habe ich Loriot VI als quasi Loriot’s Weihnachtsspecial mit der Familie Hoppenstedt gesehen.
Seit den frühen 90zigern habe ich allerdings ein anderes TV-Special als Lieblings-Weihnachts-Special: Merry Christmas, Mr. Bean! Etwas wofür sich Frau Stardustlyricer nie begeistern konnte. Aber seit ein paar Jahren habe ich die Little Miss Gamer zur Seite mit der ich mir all-weihnachtlich diese herrlichen 23 Minuten ansehn kann.
Natürlich sind für uns auch die Christmas-Folgen der Simpsons legendär und immer wieder gerne gesehen. Dies Jahr ist nun auch die Christmas-Folge von Big Bang Theory aus der dritten Staffel hinzu gekommen.
Weihnachtsfilme gibt es natürlich auch an Maß. Was wir fast jedes Jahr sehen ist Christmas Vacations mit Chevy Chase (hat schließlich auch Johnny Galecki mit dabei — als 13 jähriger), Gremlins und natürlich unsere zwei Lieblingsweihnachtsfilme Die Hard 1 und 2! Ohne diese drei Filme geht Weihnachten ja gar nicht. Und alle vier Filme haben wir auch die Tage wieder geschafft.
Nachdem ich nun dies Jahr THE DARK KNIGHT RISES zu meinem Film des Jahres gemacht hatte, war bei mir mal wieder eine Retrospektive zum Thema Batman angesagt. Wobei ich mich hier auf Realverfilmungen beschränkt hatte. Eben auf YouTube findet man ja auch die alten Batman-Serials aus den 40ziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Es sind nur 15 Folgen a 15 bis 20 Minuten lang, aber ich habe es nie geschafft mir alle anzusehen. Es sind Produkte ihrer Zeit und selbst die Batman-Comics aus den 40zigern kann ich nicht besonders leiden.
Die Batman-Serie der 60ziger hat da schon einen anderen Charakter. Die Serie selbst habe ich erst viele Jahre später im Sky Chanel gesehen. Ich kannte nur den “Film” (Batman hält die Welt in Atem – 1966), der immer mal wieder in meiner Kindheit im Bezirks-Kino in der Vormittagsvorstellung gelaufen ist. Mindestens zwei Mal muss ich ihn dort gesehen haben. Vielleicht auch öfter. Das weiß ich leider nicht mehr so genau. Tatsache ist, das das Kino so seine Filme hatte, das es immer wieder in den Vormittags- und Mittagsvorstellungen gezeigt hatte. Neben diversen GODZILLA-Filmen auch DIE 3 SUPERMÄNNER RÄUMEN AUF. Aber das ist eine andere Geschichte.
Aber eben auch der BATMAN der 60ziger hatte natürlich wenig mit den Comics der End70ziger zu tun, die ich Dmals gelesen hatte. Das war alles ganz lustig und sollte eben auch Unterhaltungen für Kinder sein. Auf eine richtige Verfilmung musste man noch warten. 1989 kam dann Tim Burton’s Version von BATMAN in die Kinos. Nun war ich da ein wenig im Zwiespalt. Einmal als Burton-Fan fand ich den Film natürlich gut. Es ist eindeutig kein reiner Blockbuster-Film seiner Zeit, sondern hat schon sehr viele reine Burton-Elemente, die er in der Fortsetzung BATMAN RETURNS nochmals verstärkte. Aber als BATMAN-Comic-Verfilmung? Natürlich war BATMAN nicht so albern wie die 60ziger Jahre Verfilmung. Jack Nicholson als Joker war natürlich super, aber Michael (Beetlejuice) Keaton als Batman? Im schwarzen Gummianzug? Ernsthaft? Nee! Der Film hatte durchaus seine Batman-Momente und eine hervorragenden Soundtrack von Danny Elfman. Aber so richtig war das nicht. BATMAN RETURNS war da ein Tick besser mit den richtigen Batman-Momenten. Aber im Endeffekt war es immer noch Michael Keaton im Fetischkostüm, von dem nur Michele Pfeifer als Catwoman ein wenig ablenken konnte. Alles ganz nett. Also Burton-Film toll, aber als Batman-Film nur eben nett.
Aber es kam 1995 noch schlimmer! Val(ium) Kilmer als Batman! Herje, war Hollywood die kernigen Schauspieler ausgegangen? Chris O’Donnell als naseweisser Robin? Jim Carrey als Riddler? Mir schwarnte schon im Vorfeld nichts Gutes. Joel Schumacher hatte mal in einem Interview so was von sich gegeben das er bei seinen Batman-Filmen den Comic-Charakter besonders Beachtung schenken wollte. Also ich weiß ja nicht welche Comics Schumacher gelesen hat, aber es waren keine Batman-Comics darunter. So knallbunt sind nicht einmal Micky Maus Hefte. Das sah alles mehr nach Drogenrausch aus als nach Batman. Wenn man z.B. Miller’s DARK KNIGHT Comic aus den 80zigern in den Händen hielt und dann sich BATMAN FOREVER (selbst der Titel klingt mehr nach Drogenrausch als nach Comic) ansah, konnte man nur in Tränen ausbrechen. Das Schlimme ist ja, das es Schumacher nochmals machen dürfte. Und mit BATMAN & ROBIN wurde alles noch viel, viel schlimmer! Selbst wenn man es augenzwinkernd als Homage an die TV-Serie der 60ziger sieht, ist es noch viel, viel alberner und hirnloser als die TV-Serie je war. Das würde wirkliche einer Beleidigung für die TV-Serie sein!! Was für ein kompletter Scheiß!
Und wenn man dann die Namen der Schauspieler liest George Clooney, Arnold Schwarzenegger (der im Vorspann auch noch als erster genannt wurde) und Uma Thurman, da denkt man doch, wird ja vielleicht gar nicht so schlecht. Ich meine Arnie als Mr. Freeze, der in den Comics eher etwas sehr viel schmaler ist, na okay, Uma als Poison Ivy, ja, hallo, auf jeden Fall und Clooney als Batman, hey, mal einer der ein wenig passt, also so nach Michael “Komiker” Keaton und Val “Weichei” Kilmer!
Außerdem hatte der Film auch noch Bane! Ja, Bane! Aber so einen völlig anderen Bane als den aus den Comics oder eben THE DARK KNIGHT RISES. Die Leute die BATMAN & ROBIN GEMACHT haben können höchstens mal ein Bild von Bane gesehen haben, aber keiner hat die Comics wie KNIGHT FALL gelesen, da bin ich sicher.
Oder vielleicht doch? Vielleicht ist der Film nur eine Multimillionen Dollar Verarsche der Batman-Fans? Auf jeden Fall hat der Film die dümmsten… ja, da weiß man gar nicht wo man anfangen soll? Story? Dialoge? Kostüme? Das Design von Gotham City? Alles ganz, ganz furchtbar. Zum Glück war dann ganz lange Pause und Schumacher hat man nie mehr an Batman rangelassen. Ich verstehe das gar nicht. Der Mann hat ein paar sehr gute Filme gedreht. FALLING DOWN! 8-MM! DIE JURY!
Zum Glück kam dann Chris Nolan und hat mit BATMAN BEGINS eine neue Ära von Comic-Verfilmung eingeleitet. Denn er hat erst gar nicht versucht ein Comic zu verfilmen oder es wie Comic aussehen zu lassen, sondern sich gesagt, wenn ich eine Realverfilmung mache, dann möchte ich auch das es real wirkt. Und das ist ihm gelungen!
Meine Bewertungen für die Kinofilme:
BATMAN HÄLT DIE WELT IN ATEM – 5 von 10 (hat den nostalgischen Bonus)
BATMAN – 6 von 10 (mit Burton Bonus)
BATMAN RETURNS – 7 von 10 (mit Burton Bonus)
BATMAN FOREVER – 3 von 10
BATMAN & ROBIN – 0 von 10
BATMAN BEGINS – 8 von 10
THE DARK KNIGHT – 9 von 10
THE DARK KNIGHT RISES – 9 von 10
EPIC, EPIC!
Das letzte Mal ging es mir mehr um die Software der 80ziger. Heute geht es mir um die Hardware. Die Gadgets. Ich habe noch zwei Super-8-Projektoren und einen 8-mm-Projektor. Die zwei Geräte aus den 70zigern sind schwere unhandliche Panzer, der eine Projektor aus den frühen 80zigern ist dann schon ein wenig leichter. Das alles war aber nix gegen die ersten Videorecorder, die wahre Gewichtsmonster waren. Schon Mitte der 80ziger hatten sich zu mindestens die VHS-Geräte zu leichteren Kästen gemausert. Aber ich kann mich noch an den Decklader aus meiner Schule 1982/83 erinnern. Das war ein riesiger Kasten wie ein Kindersarg gewesen, den man alleine nicht weit tragen konnte, wenn mal wieder die Rollen am Rolltisch auf dem dieser Stand kaputt waren. Mein erster Videorecorder war da 1986 schon eleganter und leichter gewesen. Ein silberner Panasonic. Decklader waren da schon ausgestorben, glaube ich. Der Panasonic war also selbstverständlich ein Frontlader gewesen und außerdem war es schon ein Stereo-Videorecorder gewesen. HiFi-Stereo! Das gute Stück hatte hatte ich also schon an meinen Verstärker anschließen können und so bei geneigter Software eben auch Stereo-Sound in den eigenen 4 Wänden hören bzw. gucken können. Das war schon was!
Ich kann mich noch genau an die Kaufaktion erinnern. Der Videorecorder war meine bis dahin teuerste Abschaffung gewesen! Und dementsprechend aufgeregt war ich schon alleine deswegen gewesen. Aber natürlich hauptsächlich weil sich hier mir eine neue Welt erschloss! Bisher hatte ich Video nur bei Freunden gucken können oder mir eben ab uns zu mal den Video von meinen Dad leihen können. Aber nun war alles anders geworden.
Zu der Zeit hatte ich immer noch meinen zweiten Fernseher im Betrieb gehabt. Ein altes Monstrum (wo ich merkwürdigerweise nicht mehr weiß von welcher Firma der Kasten war) das immerhin schon eine 66er Bildröhre hatte! Mein erster Fernseher war ein kleiner Tragbarer SW-Fernseher gewesen. Aber schon ein Jahr später hatte ich das Monstrum in Rente geschickt und mir ein neues Monstrum zugelegt: Ein 70cm röhrigen Siemens/Grundig. Natürlich noch alles mit 50 Hz-Technik und in 4:3-Bildformat. So wie eben auch die meisten Videofilme beschnitten waren. Widescreen-Filme wurde leider so weit ins Bild gezoomt, bis keine schwarzen Balken auf den 4:3-Bildschirm zu sehen war. Das hatte zur Folge das wenn sich die Vertriebe Mühe gegeben hatten, das es zu Kamreaschwänks kam, die es im Original gar nicht gegeben hatte, damit man eben in einer Szene wo vielleicht Schauspieler die ganz Links und ganz Rechts in der Totale im Originalen Format zu sehen waren, eben beim 4:3-Bild auch sehen konnte. Meistens wurde sich allerdings nicht so viel Mühe gegeben. So kann ich mich an Western erinnern, wo oft die Kontrahenten in der Totale ganz links und rechts im Bild positioniert wurden, man aber als Videogucker nur die staubige Straße oder die leere Prärie zusehen bekam, weil man eben diese wunderschönen Pan-Scan-Versionen fürs 4:3-Bild hatte. Diese Unart hielt sich noch bis in die Laserdisc-Zeit. So habe ich zwar meist immer darauf geachtet, das beim Kauf von Videokassetten oder Laserdiscs Widescreen-Edition drauf stand, aber z.B. hatte ich da bei der LD von True Lies ins Klo gegriffen. So steht auf der Rückseite der Hülle ganz stolz: PanScan Edition! PanScan to fit your screen! Super! Toll! Ich hatte aber da schon längst einen 16:9-Fernseher und da fittete das nicht mehr mein Screen! Ich habe selbst noch auf DVD so ein Kuriosum. Anfangs waren die DVDs meist ja auch so zwei-seitig wie Laserdiscs, so das man hier und da den Film wenden musste. Da habe ich noch Leon, der Profi in dieser Version. Meist war es aber schon so das auf Seite A der Film in einen Stück war und auf Seite B das Bonus Mat war. Aber dem Laser in DVD-Playern wurde schnell das lesen von zwei-schichtigen DVDs beigebracht, so das man schon kurz nach der Einführung von DVDs solche Exemplare bekam, die man nicht mehr wenden musste wie eine CD. Aber ich habe auch noch eine DVD bei der auf Seite A die Widescreen-Version ist und auf Seite B der Film nochmals ist, aber in der PanScan-Version.
Röhrenfernseher kennen ja auch die Meisten, eben auch die jüngeren, noch. Das ist ja alles noch gar nicht so lange her. Anfang des Jahrhunderts war Flatscreens, ob nun Plasma oder LCDs, aber einer bestimmten Größe doch recht teuer gewesen. So habe ich mir 2002 noch meinen letzten Röhrenfernseher gekauft. Mit einer Diagonale von knapp 94 cm war das Teil von der Tiefe her ein wirkliches Monster gewesen, das ich alleine zwar anheben oder vom TV-Tische hieven konnte, abr nicht durch die Gegend tragen konnte. Das Gerät tut hier seit 2010 nicht mehr seine Arbeit, erfreut sich aber bei meinen Schwiegereltern immer noch eines aktiven Lebens. Nach 10 Jahren läuft das Ding weiterhin tadellos!
Technik die begeistert, eben!
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